Nach dem Abmaischen starte ich gleich das Aufheizen des Nachgusses von 20 Litern Warmwasser auf 78°C.
Die Maische rastete für 15 Minuten vor dem Start des Läutervorganges. Als Läuterbottich setzte ich einen Gähreimer ein, den ich mit einem Läuterboden aus Nirosta-Lochblech versehen hatte.
Die Vorderwürze kam zurück in den Läuterbottich, nach etwa 4 Litern lief die Würze dann klar. Mittlerweile hatte der Nachguss eine Temperatur von 78 °C erreicht und wurde in einem zweiten Gähreimer bereitgesellt.
Den Eimer mit dem Nachguss positionierte ich auf einem Stuhl und versah den Ablaufhahn mit einem Stück Silikonschlauch.
Das Schlauchende lag im Gähreimer auf einem Sprizschutz ( dünnes Drahtsieb ), so dass der Nachguss keine grossen Verwirbelungen im Läuterbottich verursachte. So konnte ich den Nachguss gleichmässig laufen lassen.
Die Würze liess ich direkt in die Würzepfanne (Einkochkessel) laufen. Nachdem sich etwa 5 Liter Würze in der Pfanne befanden, schaltete ich die Temperierung auf ca. 70 °C ein. Dabei benutzte ich den Thermostat des Einkochkessels, da die genaue Temperatur keine Rolle spielte. Ich wollte nur ein unnötiges Abkühlen der Würze vermeiden. Der Läutervorgang zog sich insgesamt über zwei Stunden hin.
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