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Sud Nr. 4 - Landhausbräu

Nachdem eine Bierprobe unter Kollegen erfolgreich verlaufen war, beschloss ich eine Neuauflage meines "Erstlingswerkes" vom Neujahrstag. Am 05. Februar kaufte ich ein Malzkit "Landhausbräu" für 20 Liter und legte einen Brautag ein.

Dabei wollte ich dieses Mal einen Teil des Bieres in zwei kleine Partyfässchen zu je 5 Liter abfüllen.

Gährung und Abfüllung

Nach gut 8 Tagen wurde das Bier bei einem Restwürzegehalt von ca. 3.5 °Plato teils in Flaschen und in die Partyfässchen abgefüllt. Zur Carbonierung habe ich die Flaschen gemäss dem Brauschema mit jeweils 2 gestrichenen Teelöffeln Haushaltszucker (10g) pro Liter versetzt, welchen ich zuvor in kochendem Wasser aufgelöst hatte. Dazu wurden insgesamt 167 g Zucker auf 500 ml Lösung mit Wasser aufgeüllt. Jeweils 10 ml dieser Lösung wurden in eine 0.33 Liter Flasche vorgelegt, die dann mit Bier bis etwa 4 cm unter dem Rand aufgefüllt wurde.

Für die Fässer habe ich nur die Hälfte des Zuckers verwendet, also 5g pro Liter. Damit wird eine niedrigere Carbonisierung erzielt und übermässiges Schäumen des Bieres beim Zapfen vermieden.

Bei diesem Sud habe ich so zwei Fässer zu je 5 Liter und 35 Flaschen zu je 0.33 Liter mit Bier abfüllen können. Die beiden Fässchen haben mir dabei einiges an Zeit für das Flaschenreinigen gespart.

Fertig

Beer KingNach vier Wochen Lagerung bei Temperaturen unter 10°C war es dann soweit - das Bier ist fertig!

Zum Zapfen hatte ich ein "Beer King" verwendet, der mit CO2-Kapseln arbeitet. Das Bier war genau richtig karbonisiert und liess sich gut zapfen.

Leider hatte ich den Degen des Zapfgeräte nicht korrekt bestigt aufgeschraubt und es entwich dauernd etwas CO2. Die Kapseln hielten so natürlich nicht sehr lange.

Das Abnehmen der Zapfgerätes vom Fass und die korrekte Montage des Degens schaffte dann Abhilfe. Auch nach Tagen gab es anschliessend keinen Druckverlust mehr. Gegenüber dem Abfüllen in Flaschen hatte die Verwendung des Fasses jede Menge Arbeit gespart: Auf der nächsten Party gibt es nun Bier vom Fass!