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Mikrocontroller Projekte

Ein Mikrocontroller enthält neben der CPU noch Peripherie und Speicher auf dem Chip. Die AVR-Mikrocontroller von Atmel lassen sich im eingebauten Zustand programmieren. Neben Assembler kann auch C, C++ oder Basic zur Programmierung dieser Mikrocontroller eingesetzt werden.

Interessant für den Hobby-Anwender ist neben kostenlosen Entwicklungstools auch die Verfügbarkeit der meisten Typen in DIL-Gehäusen.

Entwicklungsumgebungen

Die Firma Atmel bietet mit dem AVR Studio eine kostenlose IDE mit Assembler, Debugger und Programmer zur freien Benutzung an. Die IDE ist vergleichbar mit Visual Studio von Microsoft: Unter einer gemeinsamen Benutzeroberfläche gibt es einen Quelltext-Editor, Debugger, Simulator und die Möglichkeit zur Übertragung des Programmes auf den Mikrocontroller. Ausserdem kann der GNU C-Compiler in die IDE integriert werden.

Der Mikrocontroller kann auch in Basic ist mit dem BASCOM-AVR Compiler programmiert werden. Dieser kommerzielle Compiler wird mit einer IDE und einer umfangreichen Library zur Ansteuerng von Peripheribausteinen wie LCD-Displays  geliefert. Eine abgespeckte Version ist ebenfalls frei verfügbar.

Einen einfachen Einstieg in die Mikrokontrollerprogrammierung bietet die "Ardunio"-Platform. Relativ preiswerte Mikrocontroller-Boards mit können in einer komfortablen Entwicklungsumgebung programmiert werden. Der Download des Programmes auf den Mikrokontroller erfolgt einfach über ein USB Kabel.

AVR Community

Im Internet gibt es eine grosse Community, die sich mit den Atmel AVR-Mikrocontrollern befasst. Es finden sich unzählige Beschreibungen von Projekten mit diesen Mikrocontrollern, Tutorials und Foren, beispielsweise:

AVR Webring