Das Hopfenkochen ist beendet. Mit einem Whirlpool werden die Trubteilchen in die Mitte des Bodens vom Einkochkessel befördert. Die Würze wird nun vorsichtig über ein Filtertuch in den Gäreimer abgelassen.
Insgesamt sind nun etwa 9 Liter Würze bereit zum Abkühlen. Da ich noch keine Kühler besitze, mache ich mir die Jahreszeit zugute und stelle die heisse Würze nach draussen auf die Terasse. Spätenstens zum Frührjahr werde ich dann wohl einen Kühler anschaffen müssen.
Der Einkochkessel und die nicht mehr benötigten Gerätschaften werden schon einmal gründlich gereinigt und verstaut.
Nebenbei wurde die Trockenhefe aktiviert. Dazu gab ich den Inhalt einer Flasche Malzbier in einen Kochtopf, füllte mit Wasser auf insgesamt 1 Liter auf und brachte das Ganze zum Kochen.
Nach dem Abkühlen des Malzbieres auf unter 27 °C rührte ich die Hefe ein und deckte alles mit Frischhaltefolie ab. Kurze Zeit später konnte man schon sehen, wie die Hefe erwachte.
Als Stammwürzegahlt hatte ich 1,062 S.G. ermittelt, was knapp 16° Plato entspricht. Etwas zu hoch, so dass ich noch mit einem zusätzlichen Liter abgekochtem Wasser etwas verdünnt habe, da ich kein Bockbier brauen wollte.