Der Motor wird über einen Elektromagneten angetrieben. Der Stössel das Magneten ist mit der Kurbelwelle verbunden.
Die zwei Mikroschalter, welche den Magneten ansteuern, sind jeweils mt einem Abstandshalter und einer Schraube montiert. Diese Konstruktion ermöglicht eine einfache Justage der Schalter bei der Ermittlung des Schaltpunktes. Die Schalter werden von einer Nocke betätigt, welche auf der Kurbelwelle sitzt. Die Nocke beseht aus zähem Kunststoff. Sie wird mit einer Madenschraube fixiert. Zu kaufen gibt es sie im Modellbaufachgeschäft.
Zur Justage des Motors stellt man die Nocke so ein, das der Magnet vor dem oberen Totpunkt eingeschaltet ist. Nun wird die Schraube, welche den Mikroschalter hält, leicht gelockert und der Schalter bei laufendem Motor so gedreht, dass sich ein optimaler Lauf des Motor ergibt. Anschliessend wird die Schraube wieder fest angezogen, die Betriebsspannung an den anderen Mikroschalter angelegt und dieser ebenfalls justiert.
Der Motor ist nicht selbstanlaufend und muss daher mit einem Anlasser gestartet werden. Als Anlassermotor dient ein kleiner Modellmotor, wie er z.B. zum Antrieb von Heckrotoren im Modellhubschrauberbau eingesetzt wird. Der Motor treibt ein Zahnrad an, welches auf der Kubelwelle fixiert ist. Es wurde eine möglichst hohe Untersetzung der Anlasserdrehzahl angestrebt, da die grosse Schwungmasse in Bewegung gesetzt werden muss.
Die Bodenplatte ist mir Gummifüssen versehen, um die Geräuschüber-tragung vom Motor etwas zu vermindern.
Die Betriebsspannung sollte nicht mehr als 24 Volt betragen, da der Motor sonst arg vibriert. Das Geräusch des laufenden Motor erinnert mehr an eine Dampfmaschine als an einen Elektromotor.