Nachdem mein erstes Weizenbier (Sud Nr. 3) so gut gelungen war, habe ich Anfang Juni 2011 eine Neuauflage gestartet. Auch dieses Mal benutzte ich das Malzkit vom Brau- und Rauchshop für 20 Liter Bier.
Mein Rührwerk ist immer noch defekt, so dass wieder Handarbeit beim Maischen angesagt war. Nur beim Läutern gab es leider Probleme: Offensichtlich war der Silikonschlauch, welcher das Läuterblech und den Ablasshahn verbindet, abgedrückt. Mit dem Rührpaddel konnte das behoben werden, allerdings lief die Würze nicht ganz so klar wie beim Sud Nr. 3.
Nach dem Hopfenkochen hatte ich 3 Liter heisse Würze in sterile Flaschen abgefüllt. Das wird dann die Speise für die Flaschengährung. Die übrigen 19 Liter wurden nach dem Kühlen per Plattenkühler mit der Hefe Wyeast 3068 versetzt. Nach ein paar Stunden war die Gährung dann bereits voll zu Gange. Habe wohl ein bis zwei Liter zuviel für den Nachguss verwendet, da ich nur auf einen Stammwürzegehalt von 11° Plato gekommen bin. Das wird wohl ein "schlankes Sommerweizen" :-)